Erdsystem & Lebensgrundlagen

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2026 episodes (6)

Prof. Dr. Michael Burkhardt über Biozide aus Fassaden und vieles mehr
Ep. 04

Prof. Dr. Michael Burkhardt über Biozide aus Fassaden und vieles mehr

Ich spreche mit Prof. Dr. Michael Burkhardt vom UMTEC, dem Institut für Umwelt- und Verfahrenstechnik an der OST – Ostschweizer Fachhochschule über Biozide aus Fassaden – Auswaschung, Regenwasser, Boden und Grundwasser, den aktuellen Zustand des Zürich Sees und vieles mehr.

ZUSTAND#5 Mikroplastik mit Dr Melanie Bergmann
Ep. 03

ZUSTAND#5 Mikroplastik mit Dr Melanie Bergmann

Podcast‑Shownotes – „Plastik‑ und Mikroplastik in unseren Meeren“ Interview mit Dr. Melanie Bergmann, Alfred‑Wegener‑Institut, Helmholtz‑Zentrum für Polar‑ und Meeresforschung Einleitung In diesem Podcast beleuchtet Dr. Melanie Bergmann die Verbreitung von Plastik‑ und Mikroplastikpartikeln in der Umwelt – von deutschen Küsten über alpine Schneefelder bis hin zu arktischen Tiefseesedimenten. Sie erklärt, wie unterschiedliche Messmethoden die Ergebnisse beeinflussen und welche Unsicherheiten noch bestehen. Die wichtigsten Erkenntnisse Große räumliche Streuung an deutschen Stränden – 1 139 Proben von 71 Standorten, 52 davon zeigten Plastik (≥ 1 mm). Bürgerwissenschaft als Datenquelle – 2,2 t Sand wurden auf 68,36 m² gesammelt; die Proben wurden standardisiert getrocknet, gesiebt und mikroskopisch analysiert. Atmosphärischer Transport – Mikroplastik wurde in Schneeproben von den Alpen bis in die Arktis nachgewiesen; 60 % der Partikel stammten aus arktischen Anrainern, 33 % aus europäischen Ländern, 8 % aus Deutschland. Arktische Tiefseesedimente – Proben aus dem HAUSGARTEN‑Observatorium zeigen hohe Mikroplastikmengen; die Analyse dauert ca. 4 h pro Probe. Methodische Grenzen – Die Küstenstudie erfasst nur Partikel ≥ 1 mm; kleinere Partikel bleiben unberücksichtigt, was die Konzentrationsangaben stark beeinflusst. Unklare ökologische Wirkung – Der Nachweis von Mikroplastik allein beweist noch keine konkrete Wirkung auf Organismen oder Ökosysteme. Langfristige Trends erfordern Wiederholung – Nur wiederholte, methodisch vergleichbare Messreihen können echte Trends aufzeigen. Einordnung und Unsicherheiten Messmethoden: Unterschiedliche Untergrenzen für Partikelgrößen führen zu stark variierenden Konzentrationsangaben. Probenhäufigkeit: Punktuelle Proben erfassen nur einen kurzen, stark schwankenden Zeitraum. Ökologische Wirkung: Der Nachweis von Mikroplastik allein ist kein Indikator für biologische Schäden; Vorkommen, Exposition und Wirkung müssen getrennt bewertet werden. Langfristige Trends: Nur wiederholte, methodisch einheitliche Messreihen ermöglichen verlässliche Trendanalysen. Weiterführende Informationen AWI‑Studie 2024: Microplastic detectives: a citizen science project reveals large variation in meso-and microplastic pollution along German coastlines – https://doi.org/10.3389/fenvs.2024.1458565 Schnee‑Studie 2019: White and wonderful? Microplastics prevail in snow from the Alps to the Arctic – https://doi.org/10.1126/sciadv.aax1157 Tiefseesediment‑Studie 2017: High Quantities of Microplastic in Arctic Deep-Sea Sediments from the HAUSGARTEN Observatory – https://doi.org/10.1021/acs.est.7b03331

ZUSTAND #4 Waldvermessung mit Dr. Melvin Lippe
Ep. 02

ZUSTAND #4 Waldvermessung mit Dr. Melvin Lippe

Heute reden wir über Wälder. Wälder sind Lebensraum, speichern Kohlenstoff und beeinflussen unseren Wasserhaushalt. Aber woher wissen wir eigentlich, wie sich unsere Wälder verändern? Reicht dafür der Blick vom Satelliten? Darüber spreche ich heute mit Dr. Melvin Lippe vom Thünen-Institut für Waldwirtschaft in Hamburg. Er untersucht gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen, wie zuverlässig Waldkarten sind und vieles mehr. Die Zerrungen und Störgeräusche im späteren Verlauf des Gesprächs sind vermutlich der Mobilfunkverbindung zuzuschreiben. Hierfür bitte ich um Entschuldigung. Die Erkenntnis wird in kommende Interviews einfließen. Besserung ist also in Sicht. Detlef Hau

ZUSTAND #3 Süßwassersysteme mit Prof. Dr. Robert Reinecke
Ep. 01

ZUSTAND #3 Süßwassersysteme mit Prof. Dr. Robert Reinecke

In Folge 3 von ZUSTAND - DIE VERMESSUNG UNSERER ZUKUNFT spreche ich mit Robert Reinicke, er ist Professor für Erdsystemmodellierung am Geographischen Institut der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören das globale Grundwasser, die Wechselwirkungen zwischen Grundwasser und Oberflächengewässern sowie die Folgen menschlicher Wassernutzung und des Klimawandels für den Wasserkreislauf.

Zustand #1 Vorstellung der Sendung - me & ChatGPT

Zustand #1 Vorstellung der Sendung - me & ChatGPT

Sicher für die meisten Zuhörerinnen und Zuhörer ungewöhnlich und für einige schon fast selbstverständlich - in Folge 1 spreche ich mit der KI über diese Sendung. Denn ohne ChatGPT, das muss ich gestehen, wäre ich keinesfalls so schnell zu so vielen Ergebnissen gelangt, die mit dieser Sendung in Verbindung stehen. Rechtfertigen die Mittel den Zweck? Eine schwer zu beantwortende Frage, angesichts des enormen Energie- Wasser- und sonstigen Ressourcenverbrauchs für KI-Systeme. Deshalb lasse ich die Frage zur Diskussion offen.