Aus einer Uni-Schnapsidee wurde ein echter Tauschladen – und der ist politischer als man denkt. Marie und Michi erzählen Philipp von Klamotten, die mehr tragen als nur Stoff: Mietkämpfe, Band-Shirts mit Haltung und Begegnungen, die bleiben.
Das OKLab Flensburg zeigt, wie trockene CSV-Tabellen zu lebendigen Stadtgeschichten werden – Hochwasserkarten, Kita-Finder, Kulturportale. Roald & Aurelius verraten ihre Projekte, die Schönheit handwerklichen Codes und warum KI oft glattbügelt. Ehrenamtliche Neugier trifft Verwaltungskooperation.
Philipp spricht mit Stefanie, Kristina und Brigitte von „Omas gegen Rechts“ Flensburg: Über Zukunftsängste, Erinnerungskultur als aktuelle Demokratiearbeit, Stolperstein-Aktionen mit Passant:innen, Präsenz bei Demos & CSDs plus eigene Formate wie „Lichterstrahlen-Hell“. Warum sie überparteilich bleiben und jeder mitmachen kann – auch ohne Oma zu sein.
Heute ist ein besonderer Tag: Mik wird 59 – ein Geburtstag, mit dem er selbst nicht mehr gerechnet hatte. In der neuen Folge spricht er mit Philipp darüber, wie es ist, mit einer inoperablen Krebsdiagnose zu leben, über Schmerz, Entzug, Abschied und Würde – und den Wunsch, nicht mit Mitleid gesehen zu werden, sondern als Mensch.
Annabel wechselt vom Moderations- auf den Gaststuhl und erzählt, wie sie über ein Hörspielprojekt und ein Praktikum zu ihrem FSJ-Kultur beim Offenen Kanal Flensburg gekommen ist. Sie spricht über ihren Arbeitsalltag zwischen Workshops, Technikverleih und eigenem TV-Projekt zu Fandom und Fanfiction sowie über besondere Momente wie einen TikTok-Vortrag im Seniorennetz. Deutlich wird: Ein FSJ im OK bietet Raum zum Ausprobieren, begleitetes Lernen und Verantwortung.
Philipp und Pelle blicken auf Flensburg 2025: Antisemitismus, Sicherheit, Südermarkt, queere Angriffe, Erinnerungskultur, Militarisierung – und was das alles mit demokratischem Zusammenhalt in der Stadt zu tun hat.
Annabel spricht mit Sophie van Heiden, Techno-DJ und Produzentin aus Flensburg: Vom ersten Laptop-Track mit Katzensample zu treibendem, melodischem Sound. Ideen als nächtliche Handy-Memos, Aufleg-Rituale, magische MS-Koi-Momente in der Kieler Woche und ihr Einsatz für mehr Frauenpower in der Techno-Szene.
Das Klangfestival Flensburg verwandelt die Stadt vier Tage lang in eine Bühne für rund 25 Konzerte an ungewöhnlichen Orten. Die Initiator*innen Juliane und Matze setzen auf Vielfalt, Teilhabe und Förderung – auch durch kostenlose Workshops. Im Podcast sprechen sie über ihre Motivation, Barrieren, Booking und die Bedeutung von Kultur.
In dieser Folge spricht Annabel mit Helmut, der seit August in Flensburg lebt und dort seine ganz persönliche Lebensreise teilt. Helmut hat 45 Jahre in Berlin verbracht, bevor er nach Flensburg kam – allerdings wurde er dort obdachlos, nachdem ihm alle Habseligkeiten gestohlen wurden. Trotz der widrigen Umstände beschreibt er seine Erfahrungen mitten im Leben auf der Straße, die Begegnungen mit anderen obdachlosen Menschen und die Herausforderungen, die dieser Lebensabschnitt mit sich bringt.
Annabel spricht mit Werner Penke vom Menke Planetarium Glücksburg über die Faszination des Sternenhimmels.
Warum zieht uns der Blick ins All so magisch an? Und wie lässt sich dieses Staunen weitergeben?
Werner erzählt, wie aus Neugier Leidenschaft wurde – und wie er Menschen für die unendliche Weite des Universums begeistert. Ein Gespräch über Bildung, Begegnung und den Mut, Fragen zu stellen.
Wie viel Freiheit braucht Kunst – und wie viel Struktur hält sie aus?
Nicola und Henriette von der KulturLücke Flensburg erzählen in dieser Folge, wie gemeinsames künstlerisches Arbeiten funktioniert – zwischen Begeisterung, Verwaltung und echter Zusammenarbeit.
In dieser Folge spricht Philipp mit Hermann, der in Flensburg einen Männerkreis ins Leben gerufen hat. Gemeinsam nähern sie sich der Frage, was Männlichkeit heute bedeutet – und warum es Räume braucht, in denen Männer ins Gespräch kommen.
Philipp spricht mit Eiko Wenzel, ehemaligem Leiter der Denkmalschutzbehörde, und Martin Müller, Volontär am Schifffahrtsmuseum und Anwohner. Zwei Perspektiven auf den Oluf-Samson-Gang: die fachliche und die persönliche. Gemeinsam fragen sie: Was macht den Reiz aus, wie hat sich die Straße verändert und welche Herausforderungen bringt das Leben im „Oluf“?